Neue Mitgliedsbeiträge gültig ab 01.01.2018

Erwachsene monatlich 9.00 € + Spartenbeitrag
Jugendliche* monatlich 6,50 € + Spartenbeitrag
Passive Mitglieder monatlich 6,50 €  + Spartenbeitrag
Azubis, Schüler und Studenten (18 - 28 Jahre)** monatlich 8.00 € + Spartenbeitrag
Familienbeitrag *** monatlich 15,00 € + Spartenbeitrag

Bei neuen Mitgliedern und Familien wird eine einmalige Verwaltungsgebühr von 1 Monatsbeitrag erhoben
Zurzeit ist es nur möglich, den Vereinsbeitrag vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich abbuchen zu lassen.
* Bei Kindern und Jugendlichen, deren Familien Sozialleistungen wie etwa Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe
oder Wohngeld erhalten, besteht die Möglichkeit, den Vereinsbeitrag durch die Stadt Kiel (Kiel - Karte)
übernehmen zu lassen.
** Nur in Verbindung mit Vorlage einer gültigen Bescheinigung
*** Familienbeitrag (inkl. aller Spartenbeiträge max. 30,- c im Monat).

Spartenbeiträge monatlich:
Fußballjugend, Handball monatlich 5,50 €
Fußballsenioren monatlich 6,50 €
Gymnastik, Turnen, Spiel- und Bewegung, Badminton monatlich 2,00 €
Tennis*
Leichtathletik monatlich 1,00 €
Tischtennis monatlich 3,00 €
Karate monatlich 4,00 €
Zumba 
Passive Mitglieder zahlen keinen Spartenbeitrag
* Die Sparte Tennis erhebt zusätzliche Spartenbeiträge. Ein zusätzlicher Aufnahmeantrag für die Sparte
Tennis ist erforderlich.
Der Verein bietet zusätzliche Workshop‘s an, die vor Ort abgerechnet werden

Tanzen

 

Die Tanzsparte zählt zu den jüngsten Sparten in unserer Vereinsgeschichte.

Bei einem Tennisfest stellten wir mit mehreren tanzfreudigen Paaren fest, dass eine Tanzsparte in unserem Verein fehlt. Diese Idee in die Tat umzusetzen, erforderte einen Ansprechpartner. Ich signalisierte Bereitschaft.

Mein Einsatz war schon bald gefragt. Der Tanzlehrer Rolf Hagge, der bereits in anderen Vereinen Tanzkreise unterrichtete, setzte sich mit mir in Verbindung. Wir besprachen die Einzelheiten (Räumlichkeiten, Bezahlung, Übungszeiten usw.), sodass ich im November 1989 beim Vorstand den Antrag auf Gründung eines Tanzkreises stellen konnte. Da keine Einwände bestanden, wurde der Beginn auf Freitag, den 2. Februar 1990 um 19.00 Uhr, festgelegt. Die Nachricht erreichte viele Tanzinteressierte (22 Paare), die dann im Sportheim das „Parkett“ bevölkerten. Der Spartenbeitrag betrug zu der Zeit 25,- DM pro Paar im Monat.

Die Damen hatten das Privileg, mit Rolf vortanzen zu dürfen. Vorwärts, seitwärts, schließen, rück, seit, schließ usw. Mit hochrotem Kopf und schweißnassen Achseln kehrten wir zu unseren Tanzpartnern zurück. Aber bei Rolfs guter Führung gaben wir Frauen gar kein schlechtes Bild ab und gewöhnten uns im Laufe der Zeit daran.

Den meisten Paaren bescherte der Freitagabend einen beschwingten Start ins Wochenende. Einigen anderen brachte er hitzige Debatten und halbwegs Ehekrisen. Dann war auch mit vielen guten Worten kein Halten in der Gruppe. So schrumpften wir bis zum Jahresende auf 18 Paare.

Gleichzeitig begann am 2. November 1990 ein neuer Anfänger-Tanzkreis mit 26 Paaren von 20.30 Uhr bis 22.00 Uhr. Der Bedarf für eine Tanzsparte war also vorhanden.

Wir hatten beschlossen, uns am ersten Freitag im Monat nach dem Tanzen zu einem gemütlichen Beisammensein zu treffen. Leider kamen beide Tanzkreise selten gemeinsam zusammen, bedingt durch die unterschiedlichen Übungszeiten. So versuchten wir, jeweils vor den Sommerferien und vor Weihnachten als Sparte zusammenzukommen. Bei Grillfesten, mit eigenen tollen Salatbüfetts, Spanferkelessen, Tanz in den Mai und Weihnachtsfeiern haben wir viele schöne Stunden verbracht.

Einige Male im Jahr suchten wir bis zur Vergrößerung des Sportheims unsere Ausweichräumlichkeiten bei „Hubertus“ auf (wegen Kurierfertigstellung, DRK-Feier, Mitarbeiterfest, Läuferessen). Auch zeigten wir unsere erlernten Tanzschritte auf einer Weihnachtsfeier des DRK.

Rolf ermutigte uns, Tanzsportabzeichen zu erwerben. Doch diejenigen Paare, die die Prüfung erfolgreich absolviert hatten, gingen anschließend diesem Stress aus dem Wege. Wir wollten keine Turniertänzer werden. Der Spaß in der Gruppe und die Geselligkeit sollten Vorrang haben.

 

Anfang 1992 haben wir beide Freitagstanzkreise mit insgesamt 20 Paaren zusammenlegen müssen. Doch das Interesse am Tanzen war so groß, dass wir im August 1992 einen neuen Anfänger-Tanzkreis mit 17 Paaren starten konnten.

 

Im Frühjahr 1994 wechselte dann eine geschlossene Gruppe von 10 Paaren vom FT Adler zu uns über, die Rolf bereits dort trainiert hatte. Nach einem Jahr verließen sie uns wieder, da keine gemeinsame Basis gefunden werden konnte.

 

Zu dieser Zeit belegten wir auch am Donnerstagabend das Sportheim mit einer Fortgeschrittenen-Gruppe und einem Anfänger-Tanzkreis. Während dort Anweisungen zu Kreiseldrehungen, Federschritt und Dreierschritt zu hören waren, übte die Freitagsgruppe Impetus, Flechte und Telemark. Der Weg vom Kopf bis in die Beine war manchmal etwas schwierig, und wir nervten Rolf mit Bitten nach Wiederholungen. Überfiel jemand Frust, hat die Gruppe dem Betroffenen gut zugeredet, denn die Gemeinsamkeit macht stark.

 

Ab 1996 trainierte Rolf Hagge nur noch die Donnerstag-Gruppe, da er eine Lehre als Hufschmied angefangen hatte. Er schwärmte von einer Zukunft als Landwirt und Pferdezüchter.

 

Da die Freitagsgruppe beschlossen hatte, weiterhin zu tanzen, freuten wir uns, dass Annette und Ralf Thomas uns weitere Schrittfolgen beibringen wollten. Wir Frauen waren aus unserer Vortanzaufgabe entlassen. Jetzt durften auch unsere Herren mit einer Trainerin Schritte üben! Unsere Freude darüber ließ sich schwer verheimlichen. Da die Tanzschritte bei unserem Trainerpaar so toll aussahen, eiferten wir ihnen natürlich nach, so gut unser Kopf und die Füße mitmachten.

 

Die Sparte bestand zu dem Zeitpunkt aus 66 Mitgliedern. Nach den Sommerferien hat sich Rolf Hagge entgegen seiner herkömmlichen Art ganz „leise“ verabschiedet. Auf der Suche nach neuen Trainern konnten wir für die Donnerstag-Gruppe Nathalie Mameghani mit Partner gewinnen. Freitags begrüßten wir jetzt Sylvia und Holger Bernien. Beide Paare sind erfahrene Turniertänzer und geben ihr Können an uns weiter.

 

 

Im Frühjahr 1997 wurden beide Donnerstagskreise zusammengelegt mit 16 Paaren. Der Freitagskreis ist mit seinen 14 Paaren seit 8 Jahren recht konstant.

Für die Kinder wurde im Frühjahr ein Tanzkurs angeboten, der gut angenommen wurde. Leider kann aus beruflichen Gründen der beiden Trainer eine Fortsetzung erst im Frühjahr 1998 eingeplant werden.

 

Das Angebot eines Änfänger-Tanzkurses Ende 1997 nutzten wiederum 16 Paare. Dank des Engagements von Nathalie Mameghani und Ralf Thomas wird auch diese Gruppe vorerst zusammenbleiben.

 

Im Mai 1998 werden wir im Rahmen des Jubiläumsprogrammes einen Kurzkursus im Disco-Fox für alle Interessierten anbieten. Der genaue Termin wird im Kurier bekanntgegeben. Interessierte können sich gern bei mir oder den Trainern an den Übungsabenden im Vereinsheim melden.

 

Ich hoffe, dass die Tanzsparte auch weiterhin noch vielen Vereinsmitgliedern gemeinsame Freizeitgestaltungen bieten kann.

 

Monika Link

  • Spartenleiterin -

50 Jahre SC Fortuna Wellsee – ein Beitrag der Tennissparte

 

Das 50jährige Bestehen unseres Vereins ist eine angemessene Gelegenheit, innezuhalten und Vergangenes Revue passieren zu lassen, den Standort zu bestimmen und den Kurs abzustecken, das Erreichte zu würdigen und vorausschauend neue Ziele anzuvisieren.

An dieser Stelle wird über die Tennissparte berichtet. Also beginnen wir damit, wie vor 21 Jahren alles anfing...

 

„Ich habe den Auftrag, Interessierte für die Gründung einer Tennisabteilung zu ermitteln. Ich bin jedoch dagegen!“ Mit diesen Worten eröffnete der damalige Vereinssportwart Holger Dose die Besprechung am 28. April 1977 im Sportheim. Glücklicherweise ließen sich davon die engagierten Vereinsmitglieder nicht entmutigen und stimmten sogar einer Umlage von 100 DM für den Bau eines Tennisplatzes zu.

 

Nachdem die vom Verein zur Verfügung gestellte Fläche als Tennisplatz hergerichtet war, fand am 15. Juni 1977 unter besonderer Mitwirkung von Waltraud Krell, Max Lehnert (er wurde deshalb zum Ehrenmitglied der Tenissparte ernannt), Erhardt Zöllmer, Heinz Warmbold und Dr. Klaus Peter Mau die Gründerversammlung statt. Von den Gründungsmitgliedern gehören heute der Tennissparte noch an:

 

Alfred Bruhn, Adolf Dieckmann, Sabine Dieckmann, Ingried Hoeft, Ernst Krell, Waltraud Krell, Hans-Jürgen Jochens, Jürgen Peper, Evelin Mau, Dr. Klaus Peter Mau, Peter Petersen, Erika Stender, Uwe Stender, Barbara Volkmann, Gabi Warmbold, Christa Zöllmer, Erhard Zöllmer

 

Am 17. Juni 1977 wurde der Spielbetrieb auf dem mit Bitumen geebneten Platz aufgenommen. Schon ein Jahr später wurde nach 900 freiwilligen Arbeitsstunden (und ungezählten Schweiß- und Biertropfen) am 27. Mai 1978 der 2. Platz mit einem Spiel zwischen Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf und Max Lehnert eingeweiht.

 

1981 wurde Platz 1 überwiegend in Eigenleistung umgebaut und am 9. Mai 1981 wieder in Betrieb genommen. 1982 erneuerten die Spartenmitglieder den Unterstand.

 

Das bisher größte Projekt wurde dann 1983 mit der Bauplanung der Plätze 3, 4 und 5 in Angriff genommen. Diese Arbeiten mussten an eine Fachfirma vergeben werden. Bei der Finanzierung des Projektes von ca. 150.000 DM erhielt die Sparte ein Darlehen vom Gesamtverein in Höhe von 15.000 DM. Für diesen Darlehensvertrag haben die nachstehend aufgeführten Mitglieder gebürgt:

 

Dr. Klaus Peter Mau, Helge Eberhardt, Heinz Warmbold, Lothar Goette, Martin Mey, Peter Petersen, Jürgen Peper, Erhardt Zöllmer, Ralf Lorenzen, Klaus Bielenberg, Horst Schröder, Erika Stender, Karin Dohrmann, Heike Wöhlk

 

Das Eröffnungsspiel dieser Plätze im Mai 1984 fand unter großer Beteiligung der Mitglieder und Gäste durch die Familien Holdorf und Sauerbaum statt.

1987 wurde rechtzeitig zum 10jährigen Bestehen der Tennissparte der Innenausbau des Tennishäuschens abgeschlossen, nachdem das Haus selbst schon ein Jahr zuvor in Eigenarbeit erstellt worden war. Seitdem hat es uns und unseren Gästen Schutz vor Regen und Kälte geboten und war Stätte manch vergnüglicher Feier.

Mannschaften

Der Punktspielbetrieb bei den Herren begann in der Wintersaison 1979/80. Im Sommer 1980 spielten wir noch auf fremden Plätzen, erst im Jahr darauf standen uns zwei vom Belag her gleiche Plätze zur Verfügung.

Bis 1988/89 waren alle Mannschaften ausschließlich auf Kreisebene vertreten, bis die Damen zunächst in die Bezirksklasse, 1992/93 in die Bezirksliga aufstiegen. Die nachstehende Aufstellung gibt einen Überblick unserer Mannschaften seit 1993:

1997 erlebten die Herren 55 mit Adolf Dieckmann, Hans-Jürgen Jochens, Ernst Krell, Dr Klaus Peter Mau, Martin Mey, Klaus Petersen, Peter Petersen, Harro Scharf, Heinz Vanini, Manfred Vogel und Erhardt Zöllmer eine sportliche Sternstunde. Nachdem sie im Sommer als Vizemeister in der Kreisliga den Aufstieg in die Bezirksklasse schafften, wurden sie im Winter ungeschlagen Meister in der Bezirksklasse. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga sind sie somit die am höchsten spielende Mannschaft bei den Herren.

Die erfolgreichste Mannschaft unserer Sparte stellen die Damen mit Erika Stender, Sabine Dieckmann, Renate Jordt, Brigitte Kammerhof, Inge Ralf, Rosemarie Tewes, Marita Muus, Christa Zöllmer und Gisela Stricker, die zwei Jahre lang in der Landesliga spielten.

Besonders erwähnenswert sind die Leistungen von Alfred Bruhn und Gisela Stricker, die beide noch als 66jährige mit ihren Mannschaften Punktspiele bestritten haben, wobei Gisela immer noch aktiv ist.

Jugendarbeit

1979 wurde mit dem Jugendtraining begonnen, das zunächst Hans-Jürgen Jochens, später Jürgen Peper leitete. Im Winter desselben Jahres begann der Punktspielbetrieb. 1994 schaffte erstmalig eine Jugendmannschaft der Tennissparte den Aufstieg in die Bezirksliga, die höchste Spielklasse Schleswig-Holsteins im Jugendbereich, die bis 1997 gehalten wurde. Nach freiwilligem Abstieg in die Bezirksklasse gelang der neu zusammengestellten Mannschaft der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Die 2er Mädchen erreichten 1996 den zweiten Platz in der Bezirksliga.

Seit 1991 stellten unsere Jugendlichen bei den Kreismeisterschaften fünf Kreismeister. Mike Bolduan wurde im Sommer 1994, Nicolee Duggen im Sommer 1997 Vize-Bezirksmeister/in. Ihnen gelangen damit die bislang erfolgreichsten Platzierungen bei den Jugendlichen. In den Jahren davor waren die Jugendlichen, insbesondere Roul Warmbold, Alexander Krell, Martin Sobota, Stephan Stender (1987/88 3. Platz), Christian und Jan Mau, Henric Peper, Marc Adolf und Phillip Dieckmann, Ulrike Jürß und Meike Eberhardt ebenfalls erfolgreich, die Kreismeisterschaften wiesen damals aber größere Teilnehmerfelder und damit eine höhere Leistungsdichte auf.

Weitere Erfolge errangen unsere Jugendlichen, z. B. 1987, als Stephan Stender und Jan Mau beim Ostufer Turnier den 1. Platz im Doppel erreichten, 1996, als Rasmus Gersch Turniersieger in Mönkeberg, Nicole Duggen Dritte beim Tony-Uthoff-Turnier und beim Schleswig-Holstein Cup Sechste sowie die Jüngsten-Mannschaft Zweite beim Mehrkampf-Mannschaftsturnier in Laboe (1997 3. Platz) wurden. Erfolgreich spielen sie auch bei den Vereinsmeisterschaften bei den Erwachsenen mit.

Resümee

Die Mitglieder der Tennissparte haben in der ersten Dekade des Bestehens durch einen hohen Anteil an Eigenleistungen die baulichen Grundlagen für das heutige Erscheinungsbild der Tennisanlage gelegt. In der zweiten Dekade haben sich unsere Mannschaften sportlich etabliert. Nicht nur in der Punktspielrunde, sondern auch bei Einladungsturnieren und Freundschaftsspielen haben wir uns einen Namen durch Leistungen, Fair Play und Geselligkeit gemacht. So besteht mit dem Hamburger Verein TSV Sasel schon seit über 10 Jahren ein freundschaftliches Verhältnis, das durch jährliche Treffen gepflegt wird.

An dieser Stelle soll der Versuch einer Würdigung unternommen werden. Trotz dieser heiklen Absicht bin ich davon überzeugt, im Sinne der Mitglieder zu handeln, wenn ich ausdrücklich die engagierte Arbeit der jeweiligen Mitglieder im Beirat, im Festausschuss, in der Turnierleitung und der Mannschaftsführer hervorhebe, weil sie wesentlichen Anteil an dem Zusammenhalt unserer Sparte haben.

Sportlich betrachtet sind es die Erfolge der Damen 40 in der Landesliga, der Herren 55 und der Jugendmannschaften in der Bezirksliga, die besondere Beachtung verdienen. Diese Leistungen sind auch deshalb zu würdigen, weil wir uns dem Breitensport verschrieben haben. Dass die Erfolge ohne besondere finanzielle Förderung erreicht wurden, liegt im wesentlichen an der engagierten Arbeit unserer Jugendtrainer, der kontinuierlichen verantwortungsvollen Arbeit der Jugendwarte und dem Ehrgeiz unserer Spielerinnen und Spieler. Statt Mäzenatentum und Leistungsdruck erleben wir Tennis in der Gemeinschaft und bieten der Jugend, die sich mit ihrem kameradschaftlichen Verhalten vorbildlich darstellt, Tennis als Ausgleichssport.

Für die angebrochene dritte Dekade gilt es, Erreichtes zu bewahren.

Im Sommer 1997 verlegte eine Fachfirma auf allen Plätzen neue Linien, womit die Bespielbarkeit der Plätze weiter verbessert wurde. Im September wurde damit begonnen, die äußere Holzverschalung des Tennishäuschens zu erneuern. Nachdem der Unterstand 15 Jahre den Naturgewalten getrotzt hat, soll er 1998 einem Neubau weichen. Desweiteren ist vorgesehen, Arbeitsgruppen einzurichten, damit eine möglichst gleichmäßige und effiziente Verteilung der Arbeitseinsätze erreicht wird und um im Haushalt für alle möglichen Kostenstellen Rücklagen bilden zu können.

Derzeit ist im Deutschen Tennis Bund ein massiver Mitgliederrückgang zu verzeichnen. Dies hat uns bislang nicht betroffen. Diese Entwicklung stellt allerdings meines Erachtens weniger eine ernste Krise des Tennissports dar, sondern ist eine mit dem Rücktritt der deutschen Tennisstars einsetzende Bereinigung eines gewissen Modeüberhanges. Seit 1987 bewegt sich unser Mitgliederstand auf druchschnittlich 220. Das lässt den Schluss zu, dass das in der Sparte herrschende Klima den überwiegenden Zuspruch der Mitglieder findet und der jährliche Zu- und Abgang sich dadurch in einem ausgeglichenen Verhältnis befindet. Den Zustand einer harmonischen Gemeinschaft zu erhalten hat deshalb absolute Priorität. Dies zu erreichen sollte uns gelingen, wenn ein jeder sich nach seinen Möglichkeiten im Verein einbringt.

Aus Anlass des 50jährigen Bestehens unseres Vereines bedanken wir uns bei den noch aktiven Gründungsmitgliedern für ihre Entschlossenheit, eine Tennissparte aufzubauen, für ihr Engagement bei den Eigenleistungen und im Beirat sowie für die Bereitschaft, sich bei der Bildung des Startkapitals zu beteiligen und für Darlehensverträge zu bürgen. Ohne Sie ständen wir heute nicht hier.

Meinen Dank richte ich an Erhardt Zöllmer, Christian Mau, Jochen Schweder, Erika und Uwe Stender und Astrid und Günter Bolduan für ihre Unterstützung, diesen Beitrag zu erstellen.

Dem Gesamtverein erbieten wir ein

vivat, crescat et floriat

 

damit wir weiterhin die Möglichkeit haben, in der Gemeinschaft Sport zu erleben.

Ingo Berger

  • Spartenleiter -

Leichtathletik

 

Im 50. Jubiläumsjahr des SC Fortuna Wellsee stellt sich die Leichtathletiksparte so dar, dass sie verschiedene Aktivitäten bieten kann. Ganz groß geschrieben wird nach wie vor das Langlauftraining, das zweimal in der Woche stattfindet. Jeder Läufer sucht sich je nach seiner Tagesform die Strecke und Laufgemeinschaft aus, mit der er die 7 bis unendlich km mitlaufen möchte. Wir sind also zur Zeit eine lockere Gemeinschaft von Läufern und Läuferinnen, die nicht so furchtbar ehrgeizig bei Wettkämpfen guten Zeiten hinterherjagt. Doch das war nicht immer so. Ende der 80er Jahre erreichte unsere Sparte ihren Höhepunkt mit 40 Aktiven, die an nationalen und internationalen Wettkämpfen teilnahmen, wie in Frankreich, Dänemark (1989), Amerika (New York 1987), Schweiz (1989). In dieser Zeit hatte die Sparte auch eine sehr aktive Kindergruppe, die an vielen Wettkämpfen in Schleswig-Holstein teilnahm und gute Plätze erzielte.

Außer Laufen bietet die Sparte die Abnahme des Sportabzeichens an, und zwar seit Bestehen der Sparte, seit Mitte der 60er Jahre, im Sommer jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr. Leider sind die Sportanlagen nicht ausreichend, sodass wir für den Langlauf auf benachbarte Vereinsplätze ausweichen müssen. Das Schwimmen wird im beheizten Schwimmbad in Raisdorf durchgeführt. In den letzten Jahren hat sich die Teilnehmerzahl auf etwa 40 eingependelt. Das sind gemessen an der heutigen Mitgliederzahl des Vereins nur 2,7 %.

Der Triathlon, seit 1987 bei uns eingeführt, ist eine weitere Aktivität, die die Sparte anbietet. 1990 nahmen 11 Aktive aus unserem Verein in acht verschiedenen Städten Schleswig-Holsteins an Wettkämpfen teil, 1997 nur noch einer, der allein an 6 Triathlonveranstaltungen teilgenommen hat.

Beim Triathlon ist Vielseitigkeit gefragt. Außer Schwimmen (Kraulstil) muss Rad gefahren werden, natürlich am besten auf einem Rennrad, zum Abschluss folgt die Laufstrecke, eine Kleinigkeit für Langstreckenläufer. Sich für „Triathlon“ zu entscheiden bedeutet, ein enormes Trainingspensum und großen Zeitaufwand einzuplanen. Ein großes Ereignis war es deshalb, als wir 1988 den ersten Ironman in unserem Verein begrüßen konnten. Er hatte 3,8 km Schwimmen, 180 km Fahrradfahren, danach 42 km Laufen unter 13 Stunden absolviert und damit die Qualifikation für den Hawaii-Triathlon erreicht. 1989 traten 8 Triathleten bei der Europameisterschaft in Röderkro in Dänemark an. In Schleswig-Holstein belegten 1990 drei Fortuna-Frauen die ersten Plätze und 6 Männer waren bei den verschiedensten Triathlon-Veranstaltungen immer unter den ersten Zehn.

In den vergangenen Jahren haben etliche „Marathonis“ an verschiedenen Marathons (42,192 km) teilgenommen, z. B. Frankfurt, München, Berlin, Bremen, Hamburg, Husum, Gettorf, Holtenau, Rennsteig, Brocken (Harz), New York. Oftmals wurden gute Platzierungen bei Landesmeisterschaften einzeln und auch mit der Mannschaft erreicht.

Erwähnenswerte Hochleistungen erbringen einzelne Spezialisten der Sparte in den technischen Disziplinen Hammerwerfen, Kugelstoßen, Diskus, Speerwerfen und in den Lauf- und Gehdisziplinen. Sie haben sich auf den vorderen Plätzen der Kreis- und Landesbestenliste des Kreisleichtathletikverbandes Kiel (KLVK) und des schleswig-holsteinischen Leichtathletikverbandes etabliert.

Die Extremsportler aus unserer Sparte haben in den letzten Jahren an verschiedenen Ultralangläufen teilgenommen, wie z. B. 100 km in Unna und 100 km in Biel (Schweiz). Auch der Swiss alpin (67,5 km) mit 2.200 m Höhenunterschied und die 67 km am Rennsteig mit Höhenunterschieden von 2 mal 700 m und wieder runter auf 300 m sind gesund überstanden worden. In diesem Abschnitt der Extreme soll die Landesmeisterschaft erwähnt werden, die 1989 im 50 km Gehen auf einem Rundkurs von 2,5 km bei großer Hitze und 82% Luftfeuchtigkeit stattfand.

Zu den Veranstaltungen, die der SC Fortuna Wellsee durchführte, gehörte der 12 km lange Mailauf. Er wurde 10 Jahre lang als Kameradschaftslauf so gestaltet, dass 10 km in Gruppen mit vorgegebenem Tempo gelaufen wurde und die letzten 2 km wettkampfmäßig absolviert werden durften.

Der Mailauf wurde dann vom Kiel-Lauf abgelöst, die wohl bekannteste Veranstaltung der Leichtathletiksparte. Er wurde 1986 ins Leben gerufen. Bei ihm sind wir auf die Unterstützung aller Sparten von Fortuna angewiesen. Mit dieser Kameradschaftshilfe steht und fällt die Durchführung dieser als „hervorragend organisiert“ gelobten Veranstaltung. Bei jedem der bisherigen 11 Läufe waren durchschnittlich 1.600 Aktive am Start. Gelaufen werden 11 Meilen (ca. 16 km) durch die Stadt Kiel. Die Strecke ist anspruchsvoll, aber schön. Start und Ziel ist am Rathausplatz. Das Besondere ist, dass sich die Läufer für Breitensport oder Wettkampf entscheiden können. Alle werden gleichzeitig gestartet, die Zeiten zwar gemessen, aber die Breitensportler bekommen nur eine alphabetisch sortierte Ergebnisliste und somit keine Platzierungen. Die Wettkämpfer bekommen wie gewohnt ihre Altersklassenaufteilung. Bemerkenswerterweise entscheidet sich die Mehrheit der Läufer für die Breitensportgruppe. Diese Zweiteilung der Sportler wird sonst bei keinem Lauf angeboten. Das Organisationsteam hat sich dafür ausgesprochen, Spitzensportlern kein Startgeld zu bezahlen.

Der Silvesterlauf wurde 15mal (davor 3mal als privater Lauf) durchgeführt. Der letzte Silvesterlauf von 1991 brachte 202 Läufer auf die 6 km lange Strecke. Die Vielzahl der Kostüme zeigte uns, dass bei den meisten Läufern der Spaß und die Freude im Vordergrund standen. Für Schnelligkeit und phantasievolle Verkleidung gab es Preise, die im Sportheim bei Punsch und fröhlicher Stimmung verteilt wurden.

Auf gleicher Strecke wurde 1997 das 6. Mal ein Silvestermarsch für Geher angeboten.

Einmal im Jahr ziehen wir los zu einer gemeinsamen Großveranstaltung; da kommen auch die nicht laufenden Partner gern mit, denn es wird Wandern mit und ohne Stress angeboten. In diesem Sinne waren wir auf den Veranstaltungen des Guths-Muths-Laufes am Rennsteig in Thüringen, beim Schweriner-5-Seen-Lauf und dem Hermannslauf (Detmold-Bielefeld) mit dabei.

Bei allen oben dargestellten Aktivitäten könnte unsere Sparte Nachwuchs vertragen. Laufanfänger sind „Herzlich Willkommen!“

Die Leichtathletiksparte

So finden Sie zu uns...

SC Fortuna Wellsee v. 1948 e. V.
Liselotte-Herrmann-Straße 12
24145 Kiel

0431 - 712420 (AB)

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Sportanlagenpflege/Grünschnitt
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